DeutschEnglish
You Tubefacebook
HomeYaara Tal & Andreas GroethuysenPiano-Duo Yaara Tal & Andreas GroethuysenPiano-Duo Yaara Tal & Andreas Groethuysen

Piano-Duo Tal & Groethuysen

Als Yaara Tal & Andreas Groethuysen sich 1985 aus Anlass eines einzigen Konzertes zu einem provisorischen Klavierduo zusammenschlossen, konnten sie natürlich die Bedeutung dieses Schrittes weder für sich persönlich noch für diese Gattung insgesamt abschätzen. Die unvorhersehbar positive künstlerische Entwicklung und das nicht nachlassende Interesse seitens des Plattenlabels SONY CLASSICAL und des internationalen Konzertmarktes ließen jedoch das Duo Tal & Groethuysen anschließend zu einem der programmatisch spannendsten und klanglich-ästhetisch vollkommendsten Klavierduos überhaupt heranreifen. Deren Schaffen wurde fünf Mal mit dem "ECHO Klassik" gewürdigt, sowie zehn Mal mit dem "Preis der Deutschen Schallplattenkritik", "Cannes Classical Award" etc.

Nachdem Andreas und Yaara die ersten Jahre ihrer Karriere vornehmlich dem diffizileren - und nach aussen hin zunächst nicht ganz so wirkungsvollen - Spiel an einem Klavier gewidmet haben, hat das Duo in den letzten Jahren diesen Schwerpunkt verlagert - und konzertiert und produziert mit Genuss auch das faszinierende, zum Teil nach wie vor unbekannte Repertoire für zwei Klaviere.

Aktuelle News

Klavierfestival Ruhr
Mittwoch | 25. April 2018 | 20:00 Uhr
Düsseldorf | Robert-Schumann-Saal

Wagner am Klavier

Foto: Michael Leis

Wagner am Klavier


"DER SKANDAL LIEGT TIEFER"

Im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung (19.4.2018) gibt es ein ausführliches Interview mit Yaara zum Thema Echo-Klassik. Das Duo hat in den Jahren zwischen 1997 und 2013 5 Mal den Preis erhalten.

Hier ein Auszug daraus:

"Das die Jury den Rappern unter dem Schlagwort Kunstfreiheit den Preis zuerkannte, finde ich fast banal. Das Skandalon liegt tiefer, im Gesellschaftlichen, dieser Fall ist die Spitze des Eisberges. Dass eine Gesellschaft solche Texte überhaupt hinnimmt als Unterhaltungsmusik, dass Konzerte besucht und CDs verkauft werden, da zeigt sich der wahre Skandal. Das schlimmste ist, dass es junge Menschen sind, die solche Musik quasi widerstandslos schlucken. Das geht schon pränatal los, wenn Eltern sich der Aggressivität und Brutalität dieser Musik aussetzen. Das kriegen die Kinder im Mutterleib mit und gewöhnen sich mit der Muttermilch daran".

Auf die Frage ob das Duo nun seine 5 ECHOs zurück gibt, hat Yaara folgendes gesagt: "Manche werden sagen, wenn eine Tochter von Holocaust-Überlebenden das nicht tut, ist sie wohl stumpf und gleichgültig. Wäre ich im Saal gewesen, hätte ich meine Preise auf die Bühne gepfeffert und gesagt: Die Firma dankt! So war es aber nicht. Wenn ich jetzt, da ist Andreas Groethuysen meiner Meinung, die Echos aus Protest zurückgebe, dann ist das wohlfeil und sogar heuchlerisch. Neben anderen Preisen für unsere Arbeit stehen in unseren Biografien auch die Echos. Die Agenturen haben sie als Gütesiegel benutzt, die Veranstalter Konzerte damit beworben, auch die CD-Firma. Wir haben die Echos in diesem Bewusstsein angenommen. Sie nun husch, husch zurückzugeben, finde ich heuchlerisch. Damit wird nichts besser, es trifft nicht die gesellschaftliche Problematik, mit der wir alle umgehen müssen. Um nicht missverstanden zu werden: Ich habe sehr viel Verständnis für Zorn und Wut über soziale Benachteiligung, Gewalterfahrungen und Diskriminierungen und dem künstlerischen Ausdrucksbedürfnis dafür. Aber es gibt für mich eine Grenze dort, wo das Leid von Menschen verhöhnt wird. Der Holocaust ist das konzentrierteste Symbol für das, was Menschen anderen Menschen antun können. Diese Grenze will ich in keinem Land auf der Welt verletzt oder gar überschritten sehen. Punkt."

Gesamtkunstwerk am Klavier
15.4.2018 15.05 - 17.00 Uhr DLF Kultur.

Eine weitere Sendung mit dem Duo, diesmal als Experten im Studio. Dabei geht es um das Werk Richard Wagners in diversen Fassungen für Klavier, ein Thema womit Andreas und Yaara sich seit vielen Jahren intensiv befassen. Der Journalist Jürgen Liebing hat zum Teil selten zu hörende Einspielungen ausgewählt.

Wagner am Klavier

Wagner am Klavier

BR Klassik - Dienstag, 10.04.2018, 18:05 bis 19:00 Uhr

Yaara Tal & Andreas Groethuysen in der Sendereihe "Klassik-Stars".

Und wieder Wagner: Des Rausches Wiederkehr
Graz | Styriarte | 30.03.2018 | 19 Uhr | Helmut List Halle

Es war nicht unsere Idee, wieder Wagner aufs Programm zu setzen. Aber es ist erneut eine Erfahrung der besonderen Art. Unvergleichlich. Unwiderstehlich. Verführerisch. Die Styriarte in Graz hat uns eingeladen, am Karfreitag 2018 ein Programm mit einigen Transkriptionen des Meisters zu spielen. 

Der Dramaturg des Festivals Thomas Höft liest aus Tannhäuser und Rheingold.

Polonaise      Polonaise

ROSSINI ON TOUR

petite messe solennelle

Einführung Weiden 2018

Foto: Skutella

Konzert Weiden 2018

Zu Beginn des Rossini-Jubiläums-Jahr (2018 jährt sich zum 150. Mal sein Todestag) gehen wir mit der "Petite Messe Solennelle" auf Tour, und wir freuen uns wirklich, denn dabei handelt es sich um ein absolutes Lieblingswerk von uns.

Die CD ist bereits 2014 erschienen, damals u.a. mit dem grandiosen Bariton Michael Volle, der jetzt ebenfalls mit dabei ist! Auch Altistin Anke Vondung, die den traumhaften Agnus Dei am Schluss der Messe sang, ist dabei.

Neu im Team ist der Tenor Tilman Lichdi und die Sopranistin Gabriela Scherer. Wir freuen uns auf deren Bekanntschaft! Ebenfalls neu in dieser Zusammensetzung ist der Chorwerk Ruhr. Dagegen ist dessen Chefdirigent Florian Helgath eine uns vertraute Seele, hatten wir doch schon öfters gemeinsam konzertiert und produziert.

Anstelle eines traditionellen Orchesters hat Rossini zwei Klaviere und ein Harmonium vorgesehen. Mit Max Hanf, der ebenfalls auf der CD diese Rolle schon übernahm, werden wir bald gemeinsam das himmlische Werk dem Publikum erneut präsentieren.

Die Termine:


petite messe solennelle

DIE KUNST DES STAUNENS
SZ-Redakteure erinnern sich an die Erlebnisse,
die sie 2017 am meisten verzaubert haben.

Süddeutsche Zeitung, Silvesterausgabe 2017

Es waren insgesamt 14 Journalisten die um einen Beitrag gebeten worden sind. Eine von ihnen ist Rita Aargauer. Für sie war der Klavierabend des Duos im Herkulessaal Ende November so ein Ereignis. Sie konzentriert sich auf die zweite, recht lange Hälfte des Abends, da wo Reinhard Febels Studien nach J.S.Bachs Kunst der Fuge erklangen.

Es war zunächst weder für sie noch für das Publikum ein lässiges, softes Leckerbissen, wie sie schreibt ganz unverblümt: "Einige verlassen den Saal sofort, einige nach den ersten Teilstücken. Wer bleibt erlebt Musik, völlig neu und gleichzeitig zutiefst bekannt. Unfassbar kompliziert und dennoch zart berührend." Anschliessend resümiert sie: "Manchmal kommt die Magie aus der Hinterhand. Dann, wenn man es am wenigsten erwartet und man sich überwindet auszuharren."

MITTWOCHS UM ZWÖLF - Der Blog zur Klassischen Musik

Wie ein Geschenk zum neuen Jahr erschien am 10. Januar in dem exklusiven Blog von Peter Hagmann (vormals NZZ) eine animierende Besprechung der POLOANISE CD.

Natürlich, jede öffentliche Würdigung tut gut, aber bei bestimmten Journalisten tut's noch besser...." Mit einer Fülle und einer Vielfalt an Spielweisen zwischen Legato und Non-Legato bringt Yaara Tal die zu Kunst gewordene Tanzmusik zum Schwingen, mit ihrer Anteilnahme und ihrer Einfühlung aber auch zum Träumen, mit ihren munteren Einfällen zu Überraschungseffekten"

BRUGS BESTE

Noch ein Blog, und hier gleich COLORS und POLONAISE in einem Bericht: Manuel Brug ("Die Welt") hat beide CDs in der Reihe seiner Lieblinge angereiht. Wie schön und erfreulich für uns beide!

Und so beginnt seine Rezension: "Gleich über eine Doppelveröffentlichung aus dem Hause Tal & Groethuysen konnte man sich dieses Jahr freuen, wobei es eigentlich „nur“ eineinhalb CDs sind, den auf einer geht Yaara Tal solistisch fremd, und das bereits zum zweiten Platten-Mal. Dafür hat sie sich – wie es für dieses Künstlerduo ja fast schon eine Garantie ist – eine so stupende wie mit weitgehend unbekannter Klavierliteratur überraschende Kombination herausgesucht".

Und der letzte Satz lautet: "Man vermisst nichts, man gewinnt bloß. Und erlebt bei so meisterlichem Spiel, wie schillernd vielfältig sich große Musik doch arrangieren und interpretieren lässt. Der eingekochte Strauss und der andere Mozart: muss man haben!"

Ein Klavierabend in Darmstadt (Theater) am 21.12.2017
Wiesbadener Kurier 22.12.2017

Im Programm waren nebst Debussy und Saint-Saens auch zwei Werke von Robert Schumann. Schumanns Kompositionen für Klavier solo gehören zum best-präsentierten Kanon der Klaviermusik. Dagegen fristet sein Output für Klavierduo ein Schatten Dasein, dabei findet das Duo es zunehmend als korrekturbedürftig.

Dazu berichtet Klaus Trapp: "Yaara Tal sprach werbende Worte für die "Waisenkinder" Robert Schumanns, seine vierhändigen Klavierwerke, die noch immer ein Schattendasein führten und es doch verdient hätten, als großartige Musik gewürdigt zu werden."

COLORS und POLONAISE
in einer gemeinsamen Besprechung im FonoForum 11.2017

Hier ist eine sehr spezielle Auseinandersetzung mit dem Gesamtprodukt CD, denn der Rezensent, Frank Siebert, bespricht nicht nur Komposition und Interpretation, sondern bewertet auch das Design der Covergestaltung. Es geht um COLORS, und diese Ästhetik missfiel ihm, leider, grundlegend...

Um so erfreulicher der Rest: "Das ärmliche Cover vergisst man aber schnell, wenn man das schier überwältigende Spektrum an Klangfarben erlebt, die das Duo Tal & Groethuysen aus den opulenten Werken der Jahrhundertwende zaubert". Und sein Fazit: "Die suggestive Darstellungskraft des Duos lässt die originalen Orchesterversionen kaum vermissen".

Und zu Yaaras POLONAISE CD: "Dezent im Ausdruck, tänzerisch-fein artikuliert und stilsicher Gefühl und Form balancierend zeigt die Pianistin hier beeindruckend, dass sie nicht nur in der musikalischen Symbiose mit ihrem Duopartner zu bestechen vermag".



Auf Deutschlandfunk gab es am 6.12.2017 eine Sendung mit dem Titel:
Der Jahresrückblick. Top und Flops der Klassik-CDs

Die Entdeckung des Jahres war für Eleonore Büning Yaaras Polonaise CD:
Eleonore Büning: "Yaara Tal kombiniert die Polonaisen von Franz Xaver Mozart, diese romantischen Charakterstücke, mit Polonaisen des jungen Chopin. Und da klappen einem plötzlich die Augen auf, dass der junge Chopin auf den Schultern von Mozarts Sohn gestanden hat. Es ist nicht bewiesen, aber er muss das gekannt haben."

FARBSPIELE FÜR VIER HÄNDEN

Unter diesem Moto präsentierte Der österreichische ORF am 9.10.2017 die COLORS-CD. "Verbindendes und Trennendes, Überschneidungen und Grenzlinien, auch davon erzählen Yaara Tal und Andreas Groethuysen in ihrer Einspielung und sie öffnen Assoziationsräume, die noch viel mehr Farben zum Vorschein bringen."

ORF

DPA/Frederik von Erichsen

Die Zeit hat am 22.11.2017 COLORS besprochen.

Wie klingt das Meer?
Das Klavierduo Tal/Groethuysen spielt "La mer", Claude Debussys große Ode an die Natur.

"Auf der wunderbaren neuen CD Colors tritt das Orchester nun zurück und lässt zwei einsamen Tiefseetauchern den Vorrang: dem israelisch-deutschen Klavierduo Yaara Tal und Andreas Groethuysen."

Meer

Tel Aviv 2017 Foto: YT

23. November 2017 um 19.30 Uhr
München Herkulessaal

Wie immer im Zwei-Jahres-Abstand und kurz vor der Adventszeit fand auch heuer der Münchner Klavierabend des Duos statt. Das gesamte Programm (alle Werke für 2 Klaviere) stand unter dem Moto "sich beziehen": Ein Komponist nimmt ein Klavierwerk eines älteren Kollegen und "macht" damit etwas für zwei Klaviere. Es entsteht dadurch eine mehr oder weniger neue Komposition.

Mozart/Grieg: "Sonate facile" KV 545
Schumann: Sechs Studien in kanonischer Form op. 56 für Pedalflügel.
Fassung für 2 Klaviere von Claude Debussy
Saint Saens: Variationen über ein Thema von Beethoven op. 35
- Pause -
Reinhard Febel (1952 -): Studien nach J.S.Bachs Kunst der Fuge.
Eine Auswahl. Teilweise als Uraufführung.

Herkulessaal

Besprechung SZ: "Tal und Groethuysen spielen wie immer mit tiefem Verständnis und überraschender Präzision. Ein wunderbares Konzert." Zu Febel schreibst sie: "Aus Bachs Strukturtreue und dem Urthema entwickelt sich eine andauernde Spiegelung von Vergangenheit und Gegenwart - mystisch, verworren und grandios musiziert."

Der Schluss des Riesenwerk in der Handschrift des Komponisten:

Febel

Foto: H. Kern

Foto: H. Kern

Klavierabend in Leipzig am 20.10.2017

Leipziger Volkszeitung:
"Erfüllung in der Musik"
"Es wurde ein Abend der Extraklasse"
"In Schumanns Bilder aus Osten zeigte sich bereits das Ausnahmekönnen dieses Pianisten-Duos.....mit einer wunderbar warmen Mittellage und perlenden Diskantläufen, zu denen es behutsam aus dem Bass tropft."

COLORS - „Tagesspiegel“ 17.9.2017

In der Sonntagsausgabe gab es – wie alle paar Monate – eine Seite mit CD-Empfehlungen. Der Musikchef Frederik Hanssen hat die COLORS CD in der Rubrik „Meine Rettung“ empfohlen. Er schreibt: "Schon mutig, sinfonische Paradestücke von Richard Strauss und Claude Debussy im Arrangement für zwei Flügel zu spielen – und umso erstaunlicher, welche Klangfarbenvielfalt Yaara Tal und Andres Groethuysen dabei ihren Instrumenten entlocken."

POLONAISE

Foto: Gustav Eckart

Save the dates auf BR Klassik

Donnerstag 21.09.2017 19:05 bis 20:00 Uhr
KLASSIKPLUS: Eine Stunde mit Yaara (Gespräch und Musik)

Dienstag 03.10.2017 16:05 bis 17:00
BR Produktionen: Yaara Tal



COLORS und POLONAISE Vorstellung auf SWR 15.09.2017

Die langjährige Redakteurin und Musikjournalistin Dr. Lotte Thaler präsentierte in der letzten Ausgabe ihrer Reihe beide CDs.
.
Im Bezug auf die Transkriptionen-CD COLORS hinterfragt sie Sinn und Zweck der Transkriptionen in unserer Zeit, und stellt prinzipiell auch den ästhetischen Aspekt des Ergebnis in Frage. Ihr Resümee: "Doch um zu beweisen, dass dies geht, hat das formidable Klavierduo Yaara Tal und Andreas Groethuysen jetzt seine neueste CD bei Sony unter dem Titel „Colors“ – Farben – herausgebracht."

Zur Existenzberechtigung des Praxis dieser Gattung notiert sie: "Den kritischen Einwand des Approximativen vergessen wir sofort wieder, denn die beiden Interpreten können sich auf eine zweifelsfreie Instanz zur Legitimierung ihrer Einspielung berufen, auf den Komponisten selbst."

In der gleichen Sendung kam auch die POLONAISE CD dran.

Gleich zu Beginn stellt Thaler fest: "Die kesse Yaara Tal schert in letzter Zeit auch öfters einmal aus dem Klavierduo mit Andreas Groethuysen aus und verfolgt gern eigene, ausgefallene Programmideen, die sich vom „Mainstream“ erfreulich absetzen."

Ein wesentlicher Teil der CD-Vorstellung widmet die Journalistin der Berührungspunkte zwischen dem Stil Franz Xaver Mozart und dem des jungen Chopin, und damit folgt sie Yaara's Anregung diesem - zugegebenermassen - spekulativen Moment eine besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

Zwei neue Besprechungen der POLONAISE CD auf "CONCERTI" (27.08.2017) und "KLASSIK- HEUTE" (02.09.2017)

Die Anerkennung des Rezensenten Christian Lahneck gilt Yaara zunächst einmal für ihr Wagnis den Mainstream zu verlassen und nach Unbekanntem zu suchen. Dazu würdigt er auch ihr musikalisches Konzept so wie auch ihre Pianistik: "Tal tanzt flexibel, mal weich, mal entschlossen, auf jeden Fall ohne Härte und ohne plumpe Bassstampfer....horcht den melancholischen Zwischentönen sehr feinsinnig nach."

Zum Abschluss gibt er dem geneigten Liebhaber eine Empfehlung: "Wer eine oder mehrere Aufnahmen mit den bekannten Chopin-Polonaisen im Schrank hat, sollte diese Aufnahme als willkommene Ergänzung auf jeden Fall dazustellen."

Die Kritik auf Klassik - Heute gesellst sich dem allgemeinen erfreulichen Resonanz zu dieser Einspielung. Besonders schön hier ist die Würdigung der Leistung des Tonmeisters, denn dem Klang wurden sämtliche 10 Punkten verliehen!

Yaara

Foto: Gustav Eckert

NDR & MDR Kritiken: Yaara Tal - "Polonaise"

Christoph Vratz hat die neue POLONAISE- CD sehr detailliert besprochen und beinah hingebungsvoll nachgehört:

Eine sehr erfreuliche Feststellung eröffnet die Funkrezension des MDR: "Yaara Tal und Andreas Groethuysen sind definitiv eines der besten Klavierduos der Welt. Es gibt Kritikerkollegen, die sagen, das beste der Welt" und in der Fortsetzung: "....Aber schon vor zwei Jahren hat Yaara Tal ein erstes Solo-Album herausgebracht, das von der Kritik einhellig gelobt wurde"


Aktuelles Interview auf BR Klassik

Im Interview mit Falk Häfner spricht Yaara Tal über ihre neue CD POLONAISE und die romantische Klangsprache von Franz Xaver Mozart.

Die ersten Besprechungen von COLORS und POLONAISE sind gleich nach der Veröffentlichung erschienen:

In der Süddeutschen Zeitung im Internet-Portal KlassikiInfo.de und in der WAZ. Als Hörprobe empfiehlt das Duo die Walzerfolge aus dem Rosenkavalier (COLORS) und die Polonaisen op 17/3 und 22/2 (POLONAISE)

Julia Spinola bespricht in der SZ vom 7.8.2017 beide CDs.

Zu POLONAISE notiert sie: "Eine Wunderkindentdeckung hat die Pianistin Yaara Tal gemacht. Auf ihrer neuen CD hält sie ein brillantes pianistisches Plädoyer für den jüngsten Mozart-Sohn Franz Xaver". In weiteren Verlauf der Besprechung befasst sie sich mit dessen Polonaisen die zwischen 1811 und 1818 komponiert wurden, und meint, dass diese Kompositionen von "Yaara Tal mit all ihrem pianistischen Gestaltungsreichtum zu anrührenden Herzensoffenbarungen des jungen Mozart-Sohnes" geformt wurden. Im abschliessenden Satz der Rezension konstatiert die Journalistin: "Diese Polonaisen weisen schon den Weg zu den zauberhaften Jugend-Polonaisen, die Frédéric Chopin im Alter von 11 bis 19 Jahren schrieb"

Wenn man eine Transkriptionen CD veröffentlicht ist man als Pianist immer "besorgt" ob der Hörer nicht frustriert wird wenn der Orchesterklang auf das Klavier "reduziert" wird. Um so erfreulicher ist es, dass Julia Spinola bei Ihrer Kritik zu der neuen COLORS CD meint, dass bei dieser CD "vermisst man das Orchester in keinem einzigen Takt." Mehr noch: Im Vergleich zwischen dem Orchester-Original und dem Klavier wird die pianistische Darbietung besonders lobend eingestuft: "So elektrisierend gespielt wie hier scheint die gesamte kompositorische Substanz der Stücke in diesen Klavierfassungen auf eine Weise intensiviert und konzentriert zu sein, dass man sie vorerst gar nicht anders hören will."

Ähnlich äussert sich Klaus Kalchschmid im KlassikInfo:

"Yaara Tal hat ein gutes Gespür für das Janusköpfige dieser Musik und beschwert sie nicht mit allzu großem Ausdruck, sondern hält stets eine perfekte Balance zwischen Eleganz und Expression."

Und zu COLORS notiert er: "Tal/Groethuysen zaubern freilich auch immer wieder durch feine Nuancen des Anschlags und durchsichtiges Zusammenspiel, etwa im abschließenden „Gespräch des Windes mit dem Meer“. Das gelingt den beiden auch in einem wunderbar rhythmisch pointierten und mehrstimmig aufgefächerten „Tanz der sieben Schleier“ Salomes, der raffinierten Walzerfolge aus dem „Rosenkavalier“ und der berühmten Tondichtung „Till Eulenspiegels lustige Streiche“, die hier fast noch mehr quirligen Witz entfaltet als in der Originalfassung für Orchester."

Eine besonders ansprechende Rezension der COLORS CD erschien am 3.8.2017 in der WAZ: Schon der Titel ist höchst schmeichelhaft: "Grandioses Duo" und der abschließend Resümee neben der 5 Sternen Bewertung lautet: "Grosses im Meisterhand".

In dem Beitrag wird die musikalische Lebensleistung des Duos gepriesen: "Pianisten -Entdeckungen kommen und gehen- ein Duo wie das vom Yaara Tal und Andreas Groethuysen gehört zu jenen Konstanten, bei der Flügel-Feinschmecker wissen, das sie erwarten dürfen". Die Beschreibung des Repertoires auf der CD: "fein ziseliert bis abenteuerlich schön.... Eine Delikatesse"


POLONAISE

Der Hessischer Rundfunk hat in seiner Sendung "CD-Tipp" vom 18.8.2017 Yaara's POLONAISE seinen Hörern empfohlen.

Das Fazit des Journalisten, Mainolf Bunsmann, lautet: "....Vor allem aber ist diese CD eine Entdeckung und vielleicht auch eine Rehabilitierung von Franz Xaver Mozart. Das sind sehr hörenswerte Stücke, die so gar nichts mit Vater Wolfgang Amadeus Mozart, aber sehr viel mit Franz Xaver und der Musik seiner Zeit zu tun haben."

Über seine Bewertung des Spiels und der Interpretation lässt sich in einem Artikel nachlesen wie auch in einem charmanten Podcast hören, alles hier:

P.S. Die Annahme des Rezensenten, dass es sich dabei um die erste Solo-CD von Yaara handelt, stimmt freilich nicht, denn seit 3 Jahren ist die "Seven last words" CD auf dem Markt.


COLORS

Die Presse verwöhnt das Duo seit Jahrzehnten mit guten bis schmeichelhaften Kritiken. Aber nach wie vor ist es erfrischend-erfreulich zu sehen wie ernsthaft und fachkundig die Journalisten sich mit dem, was das Duo anbietet, auseinandersetzen.

So auch in der aktuellen RONDO Ausgabe vom 19.8.2017.

Guido Fischer spricht darin über die überraschende und nicht so allgemein bekannte Verknüpfung zwischen Debussy und Strauss, und auch über die Musiker, die die Transkriptionen dieser CD besorgten: "....Ihnen allen gelang es vorbildlich, nahezu die gesamte, wogend changierende Klangfarbenpalette, über die ansonsten nur ein riesiger Orchesterapparat gebietet, auf die schwarzen und weißen Klaviertasten zu übertragen. Mit so manchen Überraschungen, wie Tal & Groethuysen mit reichlich Schwung, Hingabe, Charme und dem nötigen Schuss Klangparfüm jetzt unterstreichen."

Neue CD Veröffentlichung: POLONAISE. Franz Xaver Mozart & Frédéric Chopin

Es war die Gunst der weihnachtlichen Stunde Ende 2013, die mir zwei Notenbände des G. Henle Verlags ans Klavier brachte. Darin war das Gesamtwerk für Klavier von Franz Xaver Mozart (1791 - 1844), zum Teil zum ersten Mal veröffentlicht. Wolfgang Amadeus als Vater zu haben, muss eine besondere Erfahrung gewesen sein, und Musik, die so ein Sohnes-Leben hervorbringt - ob bedeutend oder marginal für die Musikgeschichte - ist allemal von einer besonderen Aura umweht.

Es war für mich die erste Begegnung mit seinen Kompositionen: Zu behaupten, dass es eine Liebe auf dem ersten Blick war, würde die Sache zu pauschal beschreiben. Neugierde und Bedürfnisse wurden trotzdem erweckt.

Und da entdeckte ich die Polonaisen. Ein Entrinnen war nicht mehr möglich.

Die Geburtsstunde der romantischen Polonaise

Die Ungunst der Stunde, wiederum, wollte es, dass der Sohn nur vier Monate vor dem Tod des Vaters geboren wurde. Doch obwohl die Zeit fehlte, den Vater noch kennenzulernen, sollte sein Schicksal ein Leben lang an den berühmten Vater gebunden bleiben. Die Strategie, mit der die Mutter Constanze sein Dasein als Sohn inszenierte, machte aus ihm einen Artikel, der zum Label Mozart gehörte, den die Mutter so gut zu vermarkten wusste. Dem von Natur aus sehr zarten Kind war die Rolle des erfolgreichen, genialen Erben zugedacht: Ruhmreich wie der Papa zu sein war Auftrag und Befehl zugleich. Dass er trotz dieses enormen Drucks überhaupt eine Existenz als Musiker führen konnte, ist wohl das untrüglichste Zeichen für seine außergewöhnliche musikalische Begabung als Pianist und Komponist.

In den folgenden Konzerten des Duos in diesem Sommer wird Yaara auch einige der schönsten Polonaisen von Franz Xaver Mozart zu Gehör bringen:

Neue CD-Veröffentlichung: COLORS

"Es scheint mir schwer, etwas anderes als Enthusiasmus für dieses Werk zu empfinden" schreibt Debussy 1907, nachdem er eine Pariser Aufführung von Salome, vom Komponisten selber dirigiert, erlebte.

Erheblich nüchterner fällt dagegen der Kommentar von Strauss nach dem 1. Akt von Debussys Oper Pelléas et Mélisande aus: "Geht das die ganze Zeit so weiter? ...Nichts anderes? ...Es gibt nichts... Keine Musik... Keine Entwicklungen"...

Nichtsdestotrotz beschäftigt sich Strauss weiter mit der Musik Debussys und dirigiert kurz danach die österreichische Erstaufführung des Prélude à l'après-midi d'un faune. Recht kritisch dagegen muten die Worte Debussys 1901 nach der ersten Begegnung mit Till Eulenspiegel an: "Dieses Stück gleicht einer Stunde neuer Musik bei den Verrückten".

Obgleich beide Kompositionsgenies und Musikerneuerer durchaus unterschiedlicher Auffassungen waren, wie Musik beschaffen sein sollte, waren beide mehr oder weniger Wagner verpflichtet. So kommen sowohl der Faun als auch Till etwa ohne den Tristan-Akkord nicht aus: Beim Faun ist es der erste Akkord im Stück (nach der verträumten Kantilene) und beim Till ist es das zweite Thema, das sich um den berühmten Akkord rankt.

Im Spannungsfeld zwischen dem Werk von Debussy und Strauss sucht diese CD ihren Weg und ist damit nach "1915" die nächste Produktion des Duos, die sich mit Debussy im Lichte seiner Zeitgenossen befasst, und unweigerlich wieder den Bogen bis Wagner spannt ("Die Berauschten". Wagnerverehrung an beiden Rheinufern).

Dirigent Reinhard Goebel engagiert Yaara für eine Produktion mit dem Bayerischen Rundfunk Orchester

Was verbindet die Arie "Wenn man will zu Mädchen gehen" aus Dittersdorfs Oper Der Apotheker und Doktor mit der Aria "Se voi bramate" aus der Oper Il re Teodoro in Venezia von Paisiello, und weitere 20 Arien aus den 1780er Jahren?

Diese waren in Wien der damaligen Zeit recht populär und allgegenwärtig, und der heute in Vergessenheit geratene Komponist Ferdinand Kauer (1751 – 1831) hat sie in einer Fantasie für ein Tasteninstrument zusammengebündelt.

Eine moderne Fassung dieses Werks für Klavier und Orchester wurde Mitte Juni 2017 mit dem Münchner Rundfunk Orchester unter Reinhard Goebel und Yaara am Klavier produziert.

Foto: Ulrich PlutaFoto: Ulrich PlutaFoto: Ulrich Pluta

Fotos: Ulrich Pluta

Neueste CD-Veröffentlichung


Yaaras 2. Solo-CD!

Polonaise
Yaara Tal

Polonaise

Veröffentlichung: 4. August 2017
Label: Sony Classical


Colors
Duo Tal & Groethuysen

Colors

Veröffentlichung: 4. August 2017
Label: Sony Classical


The Art of Tal & Groethuysen

BOX - 10 CDs
Duo Tal & Groethuysen

The Art of Tal & Groethuysen

Veröffentlichung: 4. März 2016
Label: Sony Classical



1915
Claude Debussy, Reynaldo Hahn
Duo Tal & Groethuysen

1915

Veröffentlichung: 14. August 2015
Label: Sony Classical



Yaaras 1. Solo-CD!

Seven Last Words
Haydn, Schönberg, Bartok
Yaara Tal

Seven Last Words

Veröffentlichung: 05. September 2014
Label: Sony Classical