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DiskografieYaara Tal & Andreas GroethuysenPiano-Duo Yaara Tal & Andreas GroethuysenPiano-Duo Yaara Tal & Andreas Groethuysen

Polonaise

Romantic Piano Music for Four Hands

Yaara Tal

Veröffentlichung: 4 . August 2017
Label: Sony Classical

FRANZ XAVER MOZART
6 Polonaises mélancoliques op. 17
(Entstanden 1811 - 1814, erschienen Ende 1815 oder Anfang 1816)

1 Tempo giusto (Avec beaucoup d'expression) h-Moll (1812) WV VII:21
2 Andantino espressivo e-Moll (1813) WV VII:26
3 Tempo di ballo c-Moll (1811) WV VII:20
4 Allegretto moderato g-Moll (1814) WV VII:28
5 Espressivo f-Moll (1812) WV VII:25
6 (ohne Tempoangabe) d-Moll (1813) WV VII:27

4 Polonaises mélancoliques op. 22
(Entstanden 1815 - 1818, erschienen 1820)

7 Risoluto c-Moll (1818) WV VII:34
8 Andantino con moto a-Moll (1815) WV VII:29
9 Allegretto moderato  f-Moll (1817) WV VII:33
10 Andante espressivo g-Moll (1816) WV VII:31

FRÉDÉRIK CHOPIN

11 Polonaise As-Dur (1821) KK IVa Nr. 2
12 Polonaise b-Moll (1826) KK IVa Nr. 5
13 Polonaise Ges-Dur (1829) KK IVa Nr. 8

 

Gesamtdauer: 64:49
Executive Producers: Falk Häfner (BR) Michael Brüggemann (SONY)
Recording Producer: Jörg Moser
Recording Engineer: Marcus Huber
Piano tuner: Vinzenz Schuster
Aufnahmeort: Studio 2 des Bayerischen Rundfunks München
Anfnahmedatum: 17. - 19. 12 2016



CD-Kritiken

POLONAISE Vorstellung auf SWR 15.09.2017

Gleich zu Beginn stellt Thaler fest: "Die kesse Yaara Tal schert in letzter Zeit auch öfters einmal aus dem Klavierduo mit Andreas Groethuysen aus und verfolgt gern eigene, ausgefallene Programmideen, die sich vom „Mainstream“ erfreulich absetzen."

Ein wesentlicher Teil der CD-Vorstellung widmet die Journalistin der Berührungspunkte zwischen dem Stil Franz Xaver Mozart und dem des jungen Chopin, und damit folgt sie Yaara's Anregung diesem - zugegebenermassen - spekulativen Moment eine besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

Zwei neue Besprechungen der POLONAISE CD auf "CONCERTI" (27.08.2017) und "KLASSIK- HEUTE" (02.09.2017)

Die Anerkennung des Rezensenten Christian Lahneck gilt Yaara zunächst einmal für ihr Wagnis den Mainstream zu verlassen und nach Unbekanntem zu suchen. Dazu würdigt er auch ihr musikalisches Konzept so wie auch ihre Pianistik: "Tal tanzt flexibel, mal weich, mal entschlossen, auf jeden Fall ohne Härte und ohne plumpe Bassstampfer....horcht den melancholischen Zwischentönen sehr feinsinnig nach."

Zum Abschluss gibt er dem geneigten Liebhaber eine Empfehlung: "Wer eine oder mehrere Aufnahmen mit den bekannten Chopin-Polonaisen im Schrank hat, sollte diese Aufnahme als willkommene Ergänzung auf jeden Fall dazustellen."

Die Kritik auf Klassik - Heute gesellst sich dem allgemeinen erfreulichen Resonanz zu dieser Einspielung. Besonders schön hier ist die Würdigung der Leistung des Tonmeisters, denn dem Klang wurden sämtliche 10 Punkten verliehen!

NDR & MDR Kritiken: Yaara Tal - "Polonaise"

Christoph Vratz hat die neue POLONAISE- CD sehr detailliert besprochen und beinah hingebungsvoll nachgehört:

Eine sehr erfreuliche Feststellung eröffnet die Funkrezension des MDR: "Yaara Tal und Andreas Groethuysen sind definitiv eines der besten Klavierduos der Welt. Es gibt Kritikerkollegen, die sagen, das beste der Welt" und in der Fortsetzung: "....Aber schon vor zwei Jahren hat Yaara Tal ein erstes Solo-Album herausgebracht, das von der Kritik einhellig gelobt wurde"

Die ersten Besprechungen von POLONAISE sind gleich nach der Veröffentlichung erschienen:

In der Süddeutschen Zeitung und im Internet-Portal KlassikiInfo.de. Als Hörprobe empfiehlt das Duo die Polonaisen op 17/3 und 22/2 (POLONAISE)

Julia Spinola bespricht in der SZ vom 7.8.2017 die CD POLONAISE.

Zu POLONAISE notiert sie: "Eine Wunderkindentdeckung hat die Pianistin Yaara Tal gemacht. Auf ihrer neuen CD hält sie ein brillantes pianistisches Plädoyer für den jüngsten Mozart-Sohn Franz Xaver". In weiteren Verlauf der Besprechung befasst sie sich mit dessen Polonaisen die zwischen 1811 und 1818 komponiert wurden, und meint, dass diese Kompositionen von "Yaara Tal mit all ihrem pianistischen Gestaltungsreichtum zu anrührenden Herzensoffenbarungen des jungen Mozart-Sohnes" geformt wurden. Im abschliessenden Satz der Rezension konstatiert die Journalistin: "Diese Polonaisen weisen schon den Weg zu den zauberhaften Jugend-Polonaisen, die Frédéric Chopin im Alter von 11 bis 19 Jahren schrieb"

Ähnlich äussert sich Klaus Kalchschmid im KlassikInfo:

"Yaara Tal hat ein gutes Gespür für das Janusköpfige dieser Musik und beschwert sie nicht mit allzu großem Ausdruck, sondern hält stets eine perfekte Balance zwischen Eleganz und Expression."

Der Hessischer Rundfunk hat in seiner Sendung "CD-Tipp" vom 18.8.2017 Yaara's POLONAISE seinen Hörern empfohlen.

Das Fazit des Journalisten, Mainolf Bunsmann, lautet: "....Vor allem aber ist diese CD eine Entdeckung und vielleicht auch eine Rehabilitierung von Franz Xaver Mozart. Das sind sehr hörenswerte Stücke, die so gar nichts mit Vater Wolfgang Amadeus Mozart, aber sehr viel mit Franz Xaver und der Musik seiner Zeit zu tun haben."

Über seine Bewertung des Spiels und der Interpretation lässt sich in einem Artikel nachlesen wie auch in einem charmanten Podcast hören, alles hier:

P.S. Die Annahme des Rezensenten, dass es sich dabei um die erste Solo-CD von Yaara handelt, stimmt freilich nicht, denn seit 3 Jahren ist die "Seven last words" CD auf dem Markt.