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BiografieYaara Tal & Andreas GroethuysenAndreas GroethuysenYaara Tal

Yaara Tal & Andreas Groethuysen

„Yaara Tal und Andreas Groethuysen sind eines der besten Klavierduos der Welt, womöglich sogar das derzeit beste.“ (Susanne Benda, Stuttgarter Nachrichten, Mai 2015)

Die israelische Pianistin Yaara Tal und ihr deutscher Partner Andreas Groethuysen bilden heute eines der weltweit führenden Klavierduos und konzertieren in den renommiertesten Veranstaltungsrahmen. Stellvertretend für viele seien genannt: Concertgebouw Amsterdam, Philharmonie Berlin, Alte Oper Frankfurt, Elbphilharmonie Hamburg, Hongkong Arts Festival, Philharmonie Köln, Teatro alla Scala Mailand, Philharmonie München, Radio France, Frick Collection New York, Forbidden City Concert Hall Peking, Klavierfestival La Roque d´Anthéron, Klavierfestival Ruhr, Salzburger Festspiele, Wiener Musikverein, Tonhalle Zürich, Festwochen Luzern.

Ein besonderes Markenzeichen von Tal & Groethuysen ist die Kreativität in der Gestaltung der Programme, in denen auch immer wieder zu Unrecht vernachlässigte Schätze des Repertoires zu neuer Geltung kommen – z.B. Ralph Vaughan Williams‘ Konzert für zwei Klaviere und Orchester (u.a. mit dem Gewandhausorchester Leipzig und dem Musikkollegium Winterthur), oder die Konzerte von Czerny, Lipatti, Bach oder Veress.

Auch das Recital-Repertoire für zwei Klaviere ist vielfältig: neben beliebten Kompositionen wie der Mozart-Sonate für zwei Klaviere oder Strauss’ Till Eulenspiegel spielen Tal & Groethuysen ebenfalls unbekannte Werke von Komponisten wie Babin oder Casella. Mit der Rheinberger/Reger-Transkription der Goldberg-Variationen für zwei Klaviere begeistert das Duo regelmäßig das Publikum. Daneben werden auch die Klassiker der vierhändigen Klavierliteratur nicht vernachlässigt: Schubert, Dvoraks Slawische Tänze, sowie selten gehörte Bearbeitungen, z.B. Mendelssohns Oktett oder Hebriden-Ouvertüre in der vierhändigen Fassung des Komponisten, oder Brahms’ Bearbeitung seines 1. Klavierkonzerts zu vier Händen.

Ein wesentlicher Bestandteil des internationalen Erfolges des Duos Tal & Groethuysen ist die exklusive Zusammenarbeit mit SONY Classical: In über 30 Jahren nahm das Duo über 35 Alben auf. Darunter eine ganze Serie von Aufnahmen vierhändiger Klaviermusik (größtenteils in Ersteinspielung), die in bemerkenswerter Anzahl mit dem “Preis der Deutschen Schallplattenkritik” ausgezeichnet wurden und international ein außergewöhnliches Echo bei Publikum und Presse gefunden haben.

Ein besonderer Schwerpunkt der Schallplattenproduktionen war die erste und vielbeachtete Gesamteinspielung des vierhändigen Werkes von Franz Schubert, die mit dem deutschen “Echo”-Schallplattenpreis 1997 und dem “Cannes Classical Award” 1998 ausgezeichnet wurde. Zum Mozart-Jahr 2006 vervollständigte das Duo eine dreiteilige Gesamteinspielung sämtlicher Werke von Wolfgang A. Mozart für zwei Pianisten, wovon zwei Teile ebenfalls jeweils mit dem “Echo“-Preis für die beste Kammermusikaufnahme ausgezeichnet wurden. Auch die Veröffentlichung mit Choral-Préludes von Johannes Brahms, Febel und Max Reger erhielt einen “Preis der Deutschen Schallplattenkritik”. Anlässlich des Wagner-Jahres 2013 veröffentlichte SONY das ebenfalls mit einem „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichneten Album Götterdämmerung, mit Transkriptionen von Wagneropern für zwei Klaviere unter anderem von Alfred Pringsheim. Auch die Einspielung 1915 (VÖ 2015) mit Werken von Claude Debussy und Reynaldo Hahn wurde mit diesem Preis bedacht.

Zwei weitere Einspielungen wurden zuletzt 2020 veröffentlich: Die Konzerte für 2 Klaviere und Orchester von A. Eberl und J. L. Dussek mit dem hr-Sinfonieorchester unter Reinhard Goebel, sowie die „18 Studien“ von Reinhard Febel auf einer Doppel-CD, welche als inzwischen elfte Aufnahme des Duos den “Preis der Deutschen Schallplattenkritik” erhalten hat.

Highlights der vergangenen Saisons waren u.a. Einladungen des hr-Sinfonieorchesters, ein Recital-Abend beim WDR in Köln, Konzerte in der Elbphilharmonie Hamburg sowie mehrfache Präsentationen der für Tal & Groethuysen von Reinhard Febel komponierten „18 Studien über Bachs Kunst der Fuge“. Bei Festivals wie Soli Deo Gloria, der Bachwoche Ansbach und dem Schleswig-Holstein Musikfestival feierte das Duo mit diesem Werk stürmische Erfolge. Es folgten Einladungen nach Chicago und zum Montreal Bach Festival (u.a. erneut mit R. Febels Studien), ins Konzerthaus Berlin, zum Klavier-Festival Ruhr.

Im Wintersemester 2014/15 folgte das Klavierduo dem Ruf für eine Professur "Klavier solo und Klavierduo" am Mozarteum Salzburg, an dem Andreas Groethuysen zudem die Abteilungsleitung „Tasteninstrumente“ innehat.

Saison 2020/2021